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Thread: Transparrenz bei 32 Bit Files darstellen

  1. #1

    Default Transparrenz bei 32 Bit Files darstellen

    Ich benutze Irfanview seit einer Ewigkeit und das Einzige, das ich immer wieder schmerzlichst vermisse ist das direkte Darstellen der Transparrenz der angezeigten Bilder. So lassen sich viele Files garnicht beurteilen.

    Irfan View zeigt sogar die Bittiefe der Bilder mit 24 Bit an, selbst wenn diese 32Bit und mehr haben. Seltsam.

    Hier, eine Beispieldatei - Weiße Wolken mit Transparrenz. Als PSD und Tiff sieht man nur eine komplett weiße Fläche. Bei PNG und TGA wird ein schwarzer Hintergrund gezeigt, die Bittiefe wird jedoch falsch mit 24Bit angegeben.

    http://www.maleska.de/tmp/Wolke32Bit.rar
    Last edited by Hexodus; 08.02.2010 at 12:13 PM. Reason: File Attachement

  2. #2
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    Irfan View zeigt sogar die Bittiefe der Bilder mit 24 Bit an, selbst wenn diese 32Bit und mehr haben
    Es gibt keine 32-Bit-Bilder, sondern nur 24 Bit (=16,78 Millionen Farben), denn für jeden möglichen Farbwert der drei RGB-Farben kann es nur je ein Byte (=8 Bit) geben. In Dateien werden also pro Pixel nur maximal 3 Byte gespeichert, jedoch werden diese Farbinformation im Speicher des Computer aus Geschwindigkeitsgründen an durch vier teilbare Adressen gelegt, denn ein Prozessor kann in aller Regel mit Werten an solchen Adressen schneller Bits schieben und multiplizieren.


    Bei PNG und TGA wird ein schwarzer Hintergrund gezeigt
    Ob Du einen schwarzen Hintergrund siehst, hängt davon ab, was Du Einstellung -> Anzeige -> Farbe des Hauptfensters eingestellt hast! Und so wie sich das für mich darstellt, ist nicht die Wolke tranparent(!), sondern der Hintergrund und daher macht IView alles richtig, wenn bei Dir alles tranparente in Hintergrundfarbe dargestellt wird. Das ist bei mir auch so!

    Tipp: Stell doch mal bei "Farbe des Hauptfensters" eine ungewöhnliche Farbe wie Türkis (0,255,255) ein, dann ist gerade Transparenz schneller zu erkennen, als wenn der Hintergrund eine "Standardfarbe" wie weiß oder schwarz ist.
    Last edited by WeBu; 13.02.2010 at 07:56 AM.
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  3. #3

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    Hey WeBu, danke erstmal für den Tipp mit der anderen Hintergrundfarbe. Bei TGAs und PNGs hilft das sehr gut die Transparrenz zu sehen. Wäre natürlich noch schöner, wenn man auch eine separate Transparrentfarbe einstellen könnte, dann müsste man nicht dauernd das beißende Türkis sehen
    Bei Tiffs und PSDs bringt das leider nichts - das kann Irfanview wohl den Alphakanal nicht interpretieren - die Wolke bleibt unsichtbar.

    Was die Bittiefe angeht, kenne ich das anders hier hates sich nun mal durchgesetzt die Bittiefe der Farbkanäle plus der des Alphakanals als einen Wert anzugeben. Also in diesem Falle 24 Bit +8 Bit = 32 Bit. Aber mir wäre mich auch egal wenn da weiterhin 24Bit stünde, solange auf den Alphakanal hingewiesen wird. Also 24 BBP+8A oder 24 BBP+A oder ähnliches. Es geht ja schließlich darum diese Information zu bekommen.

  4. #4
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    Du hast hinsichtlich des Alphakanals zwar recht, aber die 24Bit-Tiefe ist einfach historisch bedingt und das Ding dann 32Bit zu nennen, wenn es auch eine Alpha-Kanal-Info hat, ist nicht einmal ein grenzwertiger Standard. Da ist man sich noch nicht einig, wie man das nennen sollte, denn die Alpha-Kanal-Info ist halt nunmal in nur sehr wenigen Datei-Formaten implementiert und wird von noch weniger Programmen unterstützt. Aktuell ist RGBA immer noch weitestgehend unbekannt. (Weitestgehend meint hier die breite Masse)

    wenn man auch eine separate Transparrentfarbe einstellen
    Es gibt keine Transparentfarbe, denn transparent ist transparent! Alle Pixel, die den (von Dir gewählten) Hintergrund zeigen, sind transparent und das ist halt überall so. Wie soll denn ein Programm das sonst tun, wenn es logisch richtig handeln soll?
    Last edited by WeBu; 14.02.2010 at 04:26 PM.
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  5. #5

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    Zumindest irritiert mich das 24BBP in diesem Zusammenhang. Irgendein Wink seitens IV wäre toll.

    HTML Code:
    Es gibt keine Transparentfarbe, denn transparent ist transparent! Alle Pixel, die den (von Dir gewählten) Hintergrund zeigen, sind transparent und das ist halt überall so. Wie soll denn ein Programm das sonst tun, wenn es logisch richtig handeln soll?
    Das klingt absolut folgerichtig, doch für den Benutzer ist die Transparenz nicht eindeutig zu erkennen und genau das ist der Knackpunkt. In Adobes Photoshop daher der karrierte Hintergrund eingeblendet. Das ist zwar nicht hübsch, doch man weiss sofort dass da Transparrenzinformation enthalten ist. Für Normalsterblich dürfte das nicht so wichtig sein, doch für mich als Grafiker bedeutet es am Tag dutzende Male alles in Photoshop gegenchecken.

  6. #6
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    Quote Originally Posted by Hexodus View Post
    doch für den Benutzer ist die Transparenz nicht eindeutig zu erkennen und genau das ist der Knackpunkt. In Adobes Photoshop daher der karrierte Hintergrund eingeblendet. Das ist zwar nicht hübsch, doch man weiss sofort dass da Transparrenzinformation enthalten ist. Für Normalsterblich dürfte das nicht so wichtig sein, doch für mich als Grafiker bedeutet es am Tag dutzende Male alles in Photoshop gegenchecken.
    Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, dann ist dir der von Photoshop vorgegebene karierte Hintergrund, den Du nicht ändern kannst(!) lieber, als ein Hintergrund in IV, den Du selbst bestimmen kannst??? Oder habe ich das jetzt doch falsch verstanden?

    Nie und nimmer würde ich eine Struktur wollen, die auf tranparente Pixel hinweist, sondern immer eine unübliche einheitliche Farbfläche, die auch sofort minimalste Transparentbereiche, ggf. einzelne Tranparentpixel, sichtbar macht.

    IV lädt in etlichen Millionstel Sekunden und Photoshop in nur wenigen Sekunden. Schon von daher fällt die Wahl leicht!
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  7. #7

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    Jah, Du hast mich so mißverstanden und ob
    Photoshop kann die Transparentfarbe und Hintergrundfarbe unabhängig voneinander darstellen, darüber hinaus lässt sich als Transparentfarbe ein Muster oder eine frei wählbare Farbe einstellen. IV kennt aber nur die Hintergrundfarbe und das hat unangenehme Folgen. Will man die Transparrenz eindeutig erkennen, wählt man eine kräftige Farbe ... und die stört schon mal. Ich wäre daher für die Unabhängigkeit der Transparenzfarbe.
    Ohje, ich zeigs am besten was ich meine.



    So kann man das im Photoshop einstellen:

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